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Kreditkarten: Macht und Ohnmacht
Pressemeldung von Dr.W.D.W.-H.

 

NOTICIERO-CATALINA

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Santiago: Zu verschiedenen Begebenheiten kann einem eine Kreditkarte wie ein Wunder
vorkommen, jedoch später kann man sich dann nur noch...... wundern.
Denn was einst wie eine Errettung aus einer Finanznotlage aussah, nämlich die förmlich aufgedrängte Kreditkarte, erweist sich nun als fester Strick um den eigenen Hals.
Eine Vielzahl von Unternehmen und Kreditinstitutionen ist auf Jagd nach dem Opfer, dem Konsumenten. Ihm wird alles mögliche versprochen, damit er die jeweilige Kreditkarte akzeptiert, die man ihm mit fast unanstndigen Tricks aufschwatzt.
So gelangt der Konsument
 
fast unbemerkt in den Besitz einer Sammlung der verschiedensten Kreditkarten. Früher oder später wird er sie dann auch benutzen, mit steigender Frequenz. Dann kommt der Moment, an dem die Karte ausgeschöpft ist, dass heisst, keinen Freibetrag mehr aufweist. Dann muss man nur noch zurückzahlen.
Hier fängt dass Dilemma an. Man zahlt um die 40% Zinsen für in Anspruch genommene Gelder der Kreditkarte, unglaublich, 40%. In Deutschland ist das verboten und wird als Wucher mit Gefängnis bestraft. In Chile ist so etwas jedoch gang und gäbe.
Bei den meisten Menschen, Verbrauchern, schlicht Konsumenten dauert es daher auch nicht lange, bis die Einkünfte nicht mehr ausreichen die Quoten oder Raten abzudecken, die gezahlt werden müssen. Folge daraus, man hat keine flüssigen Mittel mehr. Der Abzug aber dieser flüssigen Mittel vom Markt, durch die Kreditkartengeber, bedeutet Umsatzrückgänge, Arbeitslosigkeit und Verarmung. Ich habe heute die erste meiner Kreditkarten wieder zurückgegeben, sie wurde mir aufgeschwindelt mit dem Vermerk, dass ich Punkte sammeln könnte, während meiner Einkäufe und dies durch fünf Jahre hindurch und mir dann damit einen phantastischen Artikel einlösen könne. Alles gelogen, schon nach einem Jahr wurden die Punkte jeden Monat weniger, sie verfielen einfach nach Ablauf von zwölf Monaten. Nichts von fünf Jahren. Also entschloss ich mich alles zu begleichen und die Kreditkarte wieder zurückzugeben. Mit den anderen Kreditkarten, die ich noch habe, werde ich genauso verfahren und rufe hiermitdazu  auf, meinem Beispiel zu folgen. Sie werden sehen, Ihre Kaufkraft mittels des Bargeldes, welches sich plötzlich wieder in Ihrer Brieftasche befindet, kehrt zurück und sie sind wieder umworbener Mittelpunkt der Geschäftswelt, so wie es sich gehört und nicht mehr schlecht behandelter Kreditkarteninhaber. Die Karte die ich jetzt zurückgab, stammte von einem chilenischen Supermarkt, der sich hier Hipermercado schimpft und von Deutschen betrieben wird. Mit den hier angewendeten Methoden, währen die Betreiber in Deutschland langst wegen Wucher im Gefängnis.
Es lebe die Befreiung von der Kreditkarte. Dr.hhP. +++++
   
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