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Prahlt Iran nur mit neuer Superrakete und ebensolchen Wunderwaffen? Pressemeldung von:NC

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Modernste Waffen

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 

Strassbourg: Tarnkappenraketen, See-Luft-Torpedos, "fliegende Kampf-Boote" - nahezu täglich verkündet Iran derzeit gelungene Tests angeblicher Wunderwaffen. Mit dem Grossmanöver "Heiliger Prophet" geht das Mullah-Regime in die Propaganda-Offensive. Die USA zweifeln an den Erfolgsmeldungen. Doch Vorsicht ist angebracht.

 

Auf die tägliche Eilmeldung aus Teheran war auch heute Verlass: Die iranische Armee habe erfolgreich eine neue Rakete getestet, berichtete erfreut der staatliche iranische Rundfunk. Es handle sich dabei um eine Rakete vom Typ Kowsar, ein Boden-See-Geschoss für die Kurz- und Mittelstrecke, das vom feindlichen Radar kaum zu erfassen sei.

Seit das Mullah-Regime in Teheran vor einigen Tagen im Persischen Golf und im Golf von Oman ein Grossmanöver gestartet hat, verbreiten die iranischen Medien Erfolgsmeldungen von gelungenen Tests vermeintlicher neuer Wunderwaffen. 17.000 Soldaten und 500 Schiffe sollen laut Nachrichtenagentur Irna die Verteidigungsfähigkeit des Landes demonstrieren und den "Feinden" Irans zeigen, dass sie bei einem Angriff mit einer harten Antwort rechnen müssten. Codename des Säbelrasselns: "Heiliger Prophet".

Bereits gestern hatte die Marine mitgeteilt, sie habe erfolgreich den Einsatz eines Unterwasser-Torpedos geprobt, der "über und unter Wasser jedes Schiff zerstören" könne. Der Sprengkörper sei "die gefährlichste Seewaffe" überhaupt. Stolz verkündete man, die Waffe sei von einheimischen Experten entwickelt worden und könne in Massenproduktion gefertigt werden.

"Fliegendes Boot"

Auch in den Tagen zuvor hatte Teheran bereits zwei Tests neuartiger Waffen gemeldet. So sei am Freitag eine Rakete vom Typ Fajr-3 mit einer Reichweite zwischen 1300 und 2000 Kilometer erfolgreich getestet worden, die mehrere Ziele gleichzeitig angreifen und den feindlichen Radarschirmen entgehen könne. Am Sonntag wurde der Test einer extrem schnellen U-Boot-Rakete bekanntgegeben - auch sie könne von Radar- und Sonaranlagen nicht erfasst werden, hiess es.

Und zuletzt war äusserst vage von einem "super-modernen fliegenden Boot" die Rede, dass Iran entwickelt habe. Wie genau dieses aussehen sollte, konnte selbst die Armee nicht erklären. Ein Hovercraft sei es nicht. Auf jeden Fall hätten die Militärübungen bei den britischen und US-Truppen in der Region bereits "Unruhe" ausgelöst und sie in Alarmbereitschaft versetzt, liess das Mullah-Regime über die staatlichen Sender verbreiten.

Das US-Verteidigungsministerium dagegen zweifelt die Erfolgsmeldungen des iranischen Militärs zu den neuentwickelten leistungsfähigen Waffen an. Zwar sei es möglich, dass Iran Fortschritte bei der Entwicklung von vom Radar nicht zu ortendem Material gemacht habe, sagte ein Pentagon-Sprecher gestern in Washington. Aber die Iraner seien bekannt dafür, dass "sie prahlen und übertreiben bei Erklärungen über ihre besseren technischen und taktischen Möglichkeiten", fügte er hinzu.

Gleichzeitig wertete die US-Regierung die neuen Raketentests Irans jedoch als Beleg für die Entwicklung aggressiver Waffenprogramme. Die Tests mehrerer neuartiger Raketen und Torpedos innerhalb von drei Tagen würden nicht nur von den Nachbarländern als Gefahr angesehen, sagte ein Sprecher des Aussenamts.

Die USA sollten bei ihrer Einschätzung des Themas, nicht vergessen, dass die Perser es waren, die das Schachspiel erfanden. NC+++++++

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